Es tut sich seit ein paar Wochen so einiges in Kais Leben, von dem wir hier noch nicht berichtet haben. Hier ein Versuch der Zusammenfassung all dessen, was passiert ist und noch ansteht:

Glück im Unglück

Der Oktober fing gar nicht gut an: Beim Versuch, etwas aus einem höheren Regalfach zu holen, stürzte Kai so unglücklich, dass er sich den Oberarmknochen brach und eine Woche im Krankenhaus verbringen musste. Zum Glück musste der Arm nicht operiert werden, sondern konnte mit einer speziellen Bandage fixiert werden. Für die Schmerzen machte das wenig Unterschied und so ging es Kai eine Zeit lang gar nicht gut.

Nach dem Krankenhaus war Kai direkt nach Bonn zu uns gekommen, wo Thomas und ich unser Bestes taten, ihn wieder aufzumuntern. Die ad hoc organisierte Physio und Kais wie immer eiserner Wille zeigten bald Wirkung, so dass wir zumindest noch ein wenig von der letzten Herbstsonne genießen konnten.

Ansonsten ließen wir es uns einfach gut gehen und machten, getreu unserem Teamnamen, ganz sutsche. 😉 Dazu gehörte auch ein Ausflug in die Stadt zu unserer Lieblings-Sushibar, wo Kai die Tofutaschen entdeckte und aus dem Genießen gar nicht mehr rauskam (s. Fotogalerie unten).

Große Fortschritte

In den vier Wochen, die Kai in Bonn verbrachte, bekamen wir u.a. auch Besuch von Benedikt, mit dem wir im Juli einen Podcast aufgenommen hatten, und von Christian und Steffi, die Kais Geschichte ebenfalls schon länger mitverfolgen. Beide Male war das Staunen darüber groß, wie sich Kais Sprache inzwischen verbessert hat. Auch beim Lesen hat sich einiges getan.

Kai selbst nimmt es indessen zwar zur Kenntnis, wenn ihn jemand auf seine Fortschritte anspricht, sieht das jedoch nur als einen Schritt auf dem weiteren Weg an. „Wenn ich mich jetzt darauf ausruhe, dann geht es nicht mehr vorwärts“, gibt er zu bedenken. Und das grade jetzt, wo es ihn so in den Fingern juckt, an seinen angefangenen Manuskripten weiter zu schreiben. „Das dauert noch“, seufzt er, „aber ich brenne!“.

Neues im Netz

Wie immer, wenn Kai in Bonn ist, haben wir die Zeit für Artikel- und andere Anfragen genutzt. Dabei entstanden folgende Veröffentlichungen:

Schriftsteller-Interview

Timmo Strohm hatte Kai Fragen zu seinem Leben als Buch- und Netzmensch geschickt, die wir hier beantwortet haben: https://dasbesondere.wordpress.com/2017/11/06/interview-kai-eric-fitzner/

Artikel über #teamsutsche

Evelyn Kuttig, die seit langem Kais Geschichte im Netz verfolgt und auch immer wieder kommentiert, hatte uns gebeten, unsere gemeinsame Geschichte aufzuschreiben. Das Ergebnis kann hier nachgelesen werden: https://www.schwarzaufweiss-internet.de/teamsutsche-kai-eric-fitzner-annette-schwindt

Podcast zu „Krumme Dinger“

Wie beim Podcast zu #einRadfuerKai im März vereinbart, hat uns Christian Müller noch einmal eingeladen, um mit ihm über Kais neuesten Roman „Krumme Dinger“ zu sprechen:

Ein neuer Anfang

Eines Morgens während seines Bonn-Aufenthalts spürte Kai, dass sich etwas verändert hatte. „Ich glaube, das Licht ist an“, versuchte er es zu beschreiben. Und tatsächlich wirkte er mit einem Mal viel klarer, konnte sich noch besser ausdrücken und war auch viel positiver eingestellt. Außerdem freute er sich darauf, nach seiner Rückkehr nach Oldenburg endlich den schon länger geplanten Umzug in die WG eines Freundes in Angriff nehmen zu können (neue Adresse s. Impressum).

Alles Veränderungen, die er auch äußerlich spiegeln wollte, und das hieß: Bye bye man-bun, her mit den kurzen Haaren! Ein bisschen mulmig war uns zwar schon, als die Schere dann tatsächlich gezückt wurde, aber das Ergebnis entspricht dem neuen Kai perfekt!

Zum Schluss noch die übliche Fotogalerie von den 4. Sutsche Days in Bonn (zum Vergrößern bitte anklicken):